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Lübisches Recht

Bardewiker Kodex des lübischen Rechts, in der Stadtkanzelei zu Lübeck 1294 entstanden - Frantraductor
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jus Lubicense
das von der Stadt Lübeck bzw. ihrem Rat gesetzte Stadtrecht, das in Lübeck und in fast 100 weiteren Städten des Ostseeraumes, vor allem in Hafenstädten (u.a. Rostock 1218, Kiel 1232, Stralsund 1234, Reval 1248) galt. Der Lübecker Rat war oberstes Gericht für Lübeck und Oberhof für die Tochterstädte.
Lübisches Recht“ bezeichnet jenes (zuerst lateinisch, seit der Mitte des 13. Jahrhunderts auch mittelniederdeutsch) schriftlich fixierte Recht, das in der Stadt Lübeck und jenen Städten galt, die mit Lübischem Recht bewidmet wurden. Hinzu treten die von Lübeck ausgehenden Modifizierungen und Lübecker Ratsurteile. Die älteste Nennung des Lübischen Rechts erfolgte 1188 in der Handfeste für die Neustadt Hamburg als ius Lubicense. Spätestens seit dieser Zeit war „Lübisches Recht“ ein Begriff, der keiner näheren Erläuterung mehr bedurfte. Abweichend von der oben genannten Definition wird allein in der Stadt Lübeck geltendes Recht als „Lübeckisches Recht“ bezeichnet.  

Lübeck wurde 1226 eine freie Reichsstadt und liegt im heutigen Schleswig-Holstein. Es war neben dem Magdeburger Recht die zweithäufigste Form des Stadtrechts im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Deutschland.

Bardewiker Kodex des lübischen Rechts, in der Stadtkanzelei zu Lübeck 1294 entstanden - Frantraductor

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